Umschuldung Unterhaltsschulden

Ist man seinen Unterhaltszahlungen an den geschiedenen Ehegatten oder an die Kinder nicht nachgekommen, so kann man eine Schuldenbereinigung vornehmen und dann eine Umschuldung der Unterhaltsschulden vornehmen. Die Unterhaltsschulden schuldet man mit einem Kredit um. Man kann dabei oft von günstigen Zinsen profitieren und muss die entstandenen Unterhaltsschulden nicht selbst zurückzahlen, da das der Kreditgeber erledigt.

Was man bei der Umschuldung der Unterhaltschulden beachten sollte

Bei der Umschuldung der Unterhaltsschulden entstehen Kosten für

  • Zinsen
  • Gebühren
  • Restschuldversicherungen

die sich auf die monatlichen Raten für den Kredit auswirken. Bevor man einen Kredit für die Umschuldung der Unterhaltsschulden beantragt, sollte man den Kreditvergleich nutzen, um eine günstige Bank zu finden. Dafür muss man die gewünschte Kreditsumme und die Laufzeit angeben, um einen Überblick über die Höhe der Zinsen bei den einzelnen Banken zu erhalten.

Wann eine Umschuldung der Unterhaltsschulden sinnvoll ist

Kommt man seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht nach, so muss man mit Lohnpfändungen oder einem Gerichtsprozess rechnen. Damit das nicht passiert, kann man die Umschuldung nutzen. Ein Gerichtsprozess ist mit weiteren Kosten verbunden, günstiger kann daher die Umschuldung sein. Um die Vorteile der Umschuldung zu nutzen und sich nicht noch weiter zu überschulden, sollte man über ein Konzept für die Schuldensanierung verfügen.