Umschuldung Definition

Von einer Umschuldung spricht man, wenn man einen oder mehrere Kredite mit nur einem Kredit ablöst. Die Umschuldung nimmt man vor, um sich günstigere Zinsen zu sichern und zu sparen oder die finanzielle Belastung in jedem Monat geringer zu halten. Man kann die Umschuldung mit einem Kredit einer beliebigen Bank vornehmen, doch sollte man zuvor vergleichen, um sich günstige Zinsen zu sichern.

Die Vorfälligkeitsentschädigung bei den Banken

Will man bestehende Kredite bei den Banken ablösen, so muss man zumeist eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen. Die Banken gleichen die Einnahmen, die ihnen durch die Zinsen für die Restschuld entgehen, damit aus. Zwar ist diese Vorfälligkeitsentschädigung gesetzlich geregelt, doch oft liegt es im Ermessungsspielraum der Banken, in welcher Höhe sie die Vorfälligkeitsentschädigung erheben. Beträgt die verbleibende Laufzeit für den Kredit noch mehr als ein Jahr, so sollte die Vorfälligkeitsentschädigung nicht höher als ein Prozent auf die Restschuld betragen. Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sollte die Vorfälligkeitsentschädigung nicht mehr als 0,5 Prozent auf die Restschuld ausmachen.

Wie die Umschuldung funktioniert

Eine Umschuldung ist einfach, denn man kann den Kredit online beantragen. Man muss im Antrag angeben, welche Kredite man mit der Umschuldung ablösen will. Der Antrag wird zumeist sofort bearbeitet, wenn er bei der Bank eingegangen ist. Die Bank holt eine Schufa-Auskunft über den Antragsteller ein und prüft anhand der eingereichten Unterlagen die Bonität. Ist die entsprechende Bonität gegeben, wird der Kredit gewährt. Die Umschuldung für die bestehenden Kredite wird durch das neue Kreditinstitut vorgenommen, der Kreditnehmer muss sich darum nicht selbst kümmern.