Fälligkeit der Kredite in der Ukraine?

12. Januar 2015

560717_web_R_K_B_by_Wilhelmine Wulff_pixelio.deHolt sich Russland nach der Kreditvergabe an die Ukraine die offenen Darlehen wieder zurück?

Angela Merkel hat kürzlich Kredite an die Ukraine vergeben. Und schon streckt Russland die Fühler danach aus. Denn wo Geld ist, kann auch welches geholt werden – vor allem wenn die Ukraine immer noch im Soll ist.

Holt sich Russland die Milliarden?

Die deutsche Bundeskanzlerin hat einen Kredit von rund 1,8 Milliarden Euro zugestimmt. Doch kaum war die Zusage über den Tisch hat sich auch schon Russland zu Wort gemeldet. Denn Putin möchte nun, dass der offene Saldo, den die Ukraine schon so lange mit sich schleppt, endlich beglichen wird. Bisher war die Tilgung der Schuld nicht wirklich ein Thema gewesen. Wenn aber finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, dann wird natürlich auch von den Gläubigern eine Rückzahlung erwartet – und dieser Sachverhalt ist auch bei Russland wohl nicht anders. Doch scheinbar gibt es für diese Forderung noch einen weiteren Beweggrund. Es wird angenommen, dass durch diese Forderung der Schuld vor allem dem Spekulanten George Soros ein wahrer Knüppel zwischen die Beine geworfen werden soll.

Wie hoch ist die Forderung?

Russland macht Klarschiff und fordert nun von der Ukraine eine Tilgung von 3 Milliarden Euro zurück. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Die Forderungen treten vor allem deswegen in Kraft, da sich die Ukraine an zahlreiche Bedingungen, die vorab mit Russland vereinbart wurden, nicht mehr gehalten habe – und nun soll diese Vertragsbrüchigkeit dem Lande teuer zu stehen kommen. Denn nun werden die Kreditsummen weitaus früher eingehoben als ursprünglich vereinbart. Ein kurzer Rückblick zeigt, dass das Darlehen im Jahre 2013 gewährt wurde – kurz vor dem Umbruch in der Ukraine. Woher die Ukraine diese Milliardenförderungen nehmen wird, steht noch offen.

@ Wilhemine Wulff/Pixelio

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