Darlehensnehmer

Die meisten Kreditverträge werden zwischen Banken und ihren Kunden geschlossen. Während eine Partei also als Darlehensgeber auftritt, nimmt die andere Partei also die Rolle des Darlehensnehmers ein. Welche Rolle aber spielt der Darlehensnehmer für den Kredit? Hat der Darlehensnehmer ggf. sogar Einfluss auf die Höhe des Kreditzinses?

Wer kann Darlehensnehmer sein?
Grundsätzlich kann jede natürliche oder juristische Person als Darlehensnehmer eines Kredites auftreten. Neben einer einzelnen natürlichen Person gibt es dabei besonders oft die Konstellation, dass zwei Menschen, oft Ehepartner, als gemeinsame Darlehensnehmer auftreten.

Auch ist es möglich, dass keine natürliche, sondern eine juristische Person als Darlehensnehmer auftritt. Der gesamte Kreditvertrag würde in einem solchen Fall auf den Namen einer Firma laufen, die ebenso dann die gesamten Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen hat.

Der Einfluss des Darlehensnehmers auf den Kredit
Da die Bonität eines Menschen erheblichen Einfluss auf die Kreditvergabe und die Höhe des Kreditzinses hat, ist es nur logisch, dass nicht jeder Darlehensnehmer denselben Zinssatz von der Bank erhält. Soll in einer Beziehung zweier Menschen die nicht verheiratet sind also ein Kredit aufgenommen werden, sollte man auf jeden Fall im Vorwege genau durchrechnen, über wen der Kredit weniger kosten würde. Dies geht natürlich nur, wenn die Partnerschaft wirklich fest und von Dauer ist, denn der Darlehensnehmer ist ja als Vertragspartner vollständig in der Haftung. Im Zweifelsfall sollte man daher dazu übergehen, zwei Vertragspartner als gemeinsame Darlehensnehmer eintragen zu lassen – so ist im Fall der Fälle jeder geschützt und der Kredit ist auf jeden Fall von beiden Parteien gleichermaßen an die Bank zurückzuzahlen.

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