Bonitätsunterlagen

Wer einen Kredit beantragen möchte, der wird von der Bank gleich zu Anfang des Antragsprozesses aufgefordert, seine Bonitätsunterlagen bei dem Kreditinstitut einzureichen. Was aber sind diese Bonitätsunterlagen eigentlich genau und welchen Einfluss spielen sie bei der Entscheidung der Bank für oder gegen die Kreditvergabe?

Die Bonitätsunterlagen – Dokumente über Dokumente?
Wer nun glaubt, bei den Bonitätsunterlagen würde es sich um unglaubliche Berge an Dokumenten handeln, der ist auf dem Holzweg. Grundsätzlich bestehen die Bonitätsunterlagen aus den drei letzten Gehaltsabrechnungen bei Angestellten oder aus den letzten drei Jahresabschlüssen inkl. Steuerbescheid bei Selbstständigen. Hinzu kann auch der Arbeitsvertrag kommen, der von den Banken aber nur angefordert wird, wenn der Arbeitnehmer sich noch in der Probezeit befindet.
Ebenso zählt zu den Bonitätsunterlagen auch die Schufa-Auskunft, die allerdings von Seiten der Bank auf elektronischem Wege eingeholt wird und somit nicht in Papierform vorliegen muss.

Wie sollte man sich vorbereiten?
Da man weiß, dass die Bank im Rahmen der Prüfung der Bonitätsunterlagen z.B. die Schufa-Auskunft einholt und bewertet, sollte man im Vorwege genau darüber Bescheid wissen, was hier über einen gespeichert wurde. Zu diesem Zweck macht es durchaus Sinn, wenn man sich entweder selber eine Schufa-Auskunft in Papierform bestellt oder aber wenn man sich einen Online-Zugang zur Schufa einrichtet. Sollte man bei der Durchsicht seiner Schufa-Akte z.B. Einträge feststellen, die falsch oder nicht mehr aktuell sind, so kann man diesen Umstand an die Schufa melden und diese wird dann prüfen, ob der Eintrag evtl. gelöscht werden kann. Auf diese Weise verbessert man seinen Scoringwert, was u.U. einen niedrigeren Kreditzins zur Folge haben kann.

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