Bonität

Beschäftigt man sich mit Darlehen und Krediten, gibt es bestimmte Begrifflichkeiten, die eine sehr große Rolle bei diesem Thema spielen und die demnach immer wieder auftauchen. Einer dieser Begriffe ist die so genannte „Bonität“. Was aber verbirgt sich eigentlich genau hinter diesem Begriff und welche Rolle spielt die Bonität bei der Kreditvergabe.

Die Bonität – der Begriff
Der Begriff Bonität bedeutet eigentlich nichts anderes als „Zahlungsfähigkeit“ oder auch „Liquidität“. Die Bonität eines Menschen ist also seine Zahlungsfähigkeit – sie gibt also Aufschluss darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Bank das verliehene Geld auch wirklich wiederbekommt.

Die Bonität – Basel II lässt grüßen
Die Bonität eines Darlehensnehmers muss besonders seit den Gesetzen nach Basel II sehr stark berücksichtigt werden. Jene Banken, die Kredite an Menschen mit niedriger Bonität vergeben, müssen nach Basel II nämlich höhere Eigenkapitalrückstellungen bilden als die Banken, die nur mit exzellenten Bonitäten arbeiten. Aus genau diesem Grund legen die Banken auch großen Wert auf eine sehr gute Bonität ihrer Kunden.

Das Scoring – die Bonität in Zahlen
Um die Bonität bei der Kreditzinsermittlung ausreichend zu berücksichtigen, machen die Banken stets ein so genanntes Scoring. Hierbei werden sämtliche Zahlen und Fakten zu einem Kunden in ein Computerprogramm eingegeben. Dieses Programm rechnet dann für den Kunden eine bestimmte Bewertungszahl aus, die dann wiederum Aufschluss darüber gibt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Bank mit dem Kredit Schiffbruch erleidet oder aber, im Umkehrschluss, ihr Geld wiederbekommt. Ganz wesentlichen Einfluss auf das Scoring hat dabei die Schufa-Auskunft des Kunden.

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