Anschaffungsdarlehen

Das Anschaffungsdarlehen ist eine Kreditform, welche von Universalbanken, aber auch von Teilzahlungsbanken an nichtselbstständige Privatpersonen vergeben wird. Es ist vor allem dazu da, um sich private Anschaffungen zu leisten, wie beispielsweise neue Möbel, ein Auto oder auch eine Reise. Ebenso können offene Rechnungen damit beglichen werden. Generell ist die Laufzeit auf eine Phase zwischen sechs Monaten und maximal vier Jahren festgesetzt. Der Kreditrahmen beläuft sich bis auf 100.000 Euro, der Kreditnehmer haftet dabei bis zu maximal 30 Jahren mit Abtretung seines Gehalts. Man bezeichnet das klassischen Anschaffungsdarlehen unter anderem auch als Kleinkredit oder Konsumkredit.

Prinzipiell ist der Verwendungszweck des Anschaffungsdarlehens nach Belieben wählbar, vor allem jedoch soll er dazu dienen, diverse Verbrauchsgüter für den eigenen Bedarf finanzieren zu können. Bei einem Anschaffungsdarlehen gibt s keine jährliche Zinsabrechnung – in der Regel werden Zinsen komplett im Voraus kalkuliert. Hier entstehen dann konstante Raten für die Tilgung und den Zins, welche über die ganze Laufzeit hinweg unveränderlich sind. Ein großer Vorteil des Anschaffungsdarlehens ist also somit seine Transparenz, denn der Kreditnehmer hat stets einen guten Überblick über die Kosten, die der Kredit mit sich bringt.

An ein Anschaffungsdarlehen zu gelangen, ist allerdings nicht immer ganz einfach: Wie bei anderen Kreditformen auch benötigt eine Bank ebenso bei einem Anschaffungsdarlehen gewisse Sicherheiten. Im Regelfall ist es so, dass der Kreditnehmer einen Nachweis über seine Bonität erbringen muss, ebenso ist eine Auskunft bei der Schufa unumgänglich. Erst dann, wenn gewährleistet ist, dass der Kreditnehmer das Anschaffungsdarlehen auch zurückzahlen kann, wird die Bank dem Antrag dafür zustimmen.

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