Ablösung

Wenn man sich mit Krediten und Finanzierungen beschäftigt, dann kommt man an einer ganz bestimmten Begrifflichkeit einfach nicht vorbei: Die Ablösung. Was aber versteht man unter einer Ablösung eigentlich genau und wie geht eine solche Ablösung von statten?

Die Ablösung – eine Begriffserklärung
Grundsätzlich handelt es sich bei einer Ablösung um die Abzahlung eines bestehenden Darlehens durch die Aufnahme eines neuen Kredites. Nicht zu verwechseln ist die Ablösung daher mit der „Rückzahlung“ bei der ein Kredit einfach nur zurückgezahlt wird – ganz egal woher das Geld kommt.

Wie geht eine Ablösung vor sich?
Soll ein Kredit aufgenommen werden um einen anderen abzulösen, dann geht die Ablösung stets ohne Zutun des Kunden vor sich. Diejenige Bank, die den neuen Kredit ausgibt wird den Kredit bei der alten Bank kündigen und sich die Ablösesalden zuschicken lassen. Erst wenn diese Salden vorliegen wird der Kredit abgelöst – ein ggf. dann noch ausstehender Teil des Kreditbetrages wird an den Darlehensnehmer ausgezahlt.

Mit diesem Vorgehen sichern sich die Banken enorm ab, denn was ist das Schlimmste was bei anderer Vorgehensweise passieren könnte? Genau, die Bank zahlt das Darlehen an den Kreditnehmer aus, immer im Glauben, dass dieser damit einen alten Kredit zurückzahlt, und genau das passiert nicht. In diesem Fall hätte der Kunde zwei Kredite, die er zurückzahlen muss und die gesamte Bonitätsbewertung der Kundensituation wäre ad absurdum geführt. Sicherlich, bei guter Bonität kann man auch zwei oder mehr Kredite haben – dies muss man der Bank nur im Vorwege sagen und stets mit offenen Karten spielen.

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